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Leben auf der intellektuellen Überholspur

 

 

Christiane F.

Drogensüchtiges junges Ding aus Westberlin. F. war ein bemitleidenswertes Mädchen, dessen Schicksal den jungen Leuten in den 80er Jahren des 20. Jhdts. die Lust auf eine Drogenkarriere nehmen sollte.
F. hatte eine relativ schwere Jugend. Während andere Mädchen mit ihren Barbiepuppen spielen durften, hielt sich F. in der nicht sehr feinen Umgebung des Zoologischen Gartens von Berlin auf und versuchte, Geld für Drogen zu beschaffen. Sie war leider drogenabhängig geworden, als sie vor einer Diskothek, die u. a. auch der damalige Wahlberliner David Bowie frequentierte, nur einmal kurz Heroin probierte, übrigens ursprünglich ein gleichnamiges Arzneimittel der Bayer AG. Immer wieder verlangte ihr junger Körper nach diesem Stoff, den sie dann auf dem öffentlichen Klo des Westberliner Fernbahnhofs Zoologischer Garten in ihre zuerst noch zarten Adern spritzte. F.s damaliger Freund hieß Detlev und auch er verkaufte seinen jungen Körper an jeden Mann, der ihm Geld gab, z. T. sogar wissentlich, daß es sich um Geld für Drogen handelte. Alles, was mit dieser Situation zu tun hatte, schrieb F. später in einem Buch nieder, das den Titel "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" trug. Die Geschichte wurde auch verfilmt, allerdings erst, als F. schon älter war und daher nicht mehr die Hauptrolle spielen konnte. Es hieß, sie sei von der schlimmen Krankheit Drogensucht geheilt und sogar Mutter geworden.

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